Biomechanische Stimulation und ihre Einsatzgebiete

Therapie  mit BMS

Durch die BMS werden Genesungsprozesse beschleunigt, um eine schnellstmögliche Rehabilitation zu erreichen. Je nach Indikation sind die einzelnen Behandlungsabläufe gut durch bekannte Techniken der physikalischen Therapie zu unterstützen.Die Erstversorgung mit der BMS begrenzt einen bereits entstandenen Schaden.
Wann wird sie aktiv?

  • wenn von ärztlicher Seite Bandscheibenvorfälle festgestellt wurden und von operativen Maßnahmen abgesehen werden soll.
  • Nach Sportverletzungen oder Unfällen (prae- oder postoperative und konventionelle Versorgung)
  • Nach Operationen
  • Behandlung im Wirbelsäulenbereich, HWS, LWS
  • Weitere Krankheitsbilder: z.B. Paresen, Apoplexie, Hauterkrankungen (Sklerodermie, Diabetes)

Chirurgie/ Orthopädie

  • Wirbelsäulenerkrankungen, z.B. Bandscheibenprolaps
  • Gelenkerkrankungen, z. B. Epikondylitis
  • Bindegewebsschwäche
  • Aufbau der Muskulatur bei Muskelatrophie
  • Kontrakturbehebung
  • Myelose

Innere Medizin

  • Stauungssyndrome (Ulcus cruris)
  • Lymphangiopathien
  • Ödemresorption
  • Lokale Stoffwechselmodulation
  • Periphere arterielle Durchblutungsstörungen
  • Neuropathien
  • Migräne

Gynäkologie/ Urologie

  • Senkungszustände
  • Harninkontinenz

Neurologie

  • Paresen
  • Multiple Sklerose
  • Polyneuropathie
  • allgemeine Schmerztherapie

Dermatologie

  • Sklerodermie

HNO

  • Tinnitus
  • Rhinitis
  • Faszialisparese

Ophtalmologie

  • Verbesserung des Sehvermögens
  • Verbesserung der Akkomodation

Kosmetische Anwendungsgebiete

  • Signifikanter Kollagenaufbau
  • Fältchenreduktion
  • Straffung von Gewebe/ Muskulatur
  • Narbenbehandlung

Rehabilitation

  • Unterstützung der Wiederherstellung und Verminderung der Re- Traumatisierung
  • Rehabilitation im Bewegungsapparat
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Unterstützung rehabilitativer Maßnahmen, z. B. zeitlich begrenzte Übungs-/ Trainingsbelastungen